Search-Engine-Marketing

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Essen Stellt Um Digitalisierung, Marketing, Ratgeber

Soweit haben sie alles richtiggemacht. Sie haben eine tolle Webseite, mit schickem Design, und guten Inhalten. Aber, irgendwie findet Sie niemand. Nun gut, vielleicht gibt es Sie auch noch nicht so lange im Internet und Ihren Präsenz hat sich einfach noch nicht herumgesprochen. Das mag wohl so sein, aber richtig zufriedengeben, möchten Sie sich damit doch nicht, oder?

Woran kann es also liegen, und was können Sie tun? Was machen Sie denn, wenn Sie etwas im Internet finden möchten? In vielen Fällen benutzen Sie eine Suchmaschine, wie Google. Da haben Sie nun also Ihren Traffic Lieferanten, der Ihnen Besucher bringt. Prima, jetzt bleibt allerdings noch die Frage offen, wie Sie mit Ihrer Website in die Auflistung dieser Suchergebnisse kommen. Hier gibt es generell zwei Möglichkeiten.

Sie können sich Ihren Platz erkaufen. Im Falle von Google als Suchmaschine geschieht dies mit Hilfe von Google AdWords, womit Google eine Plattform wird, um bezahlte Anzeigen zu schalten. Das nennt man dann „Search Engine Advertising“. Oder, man findet Sie in den organischen Suchergebnissen. Dort können Sie erscheinen, indem Sie Ihre Website entsprechend optimieren. Daher auch der Begriff „Search Engine Optimization“. Natürlich können Sie beides auch kombinieren.

Auffindbarkeit in Suchmaschinen

Wenn Sie nach Informationen oder Produkten suchen, tun Sie das bestimmt mit Hilfe einer Suchmaschine. Mittlerweile verzeichnet Google rund 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag. Aus diesem Grund sollten Sie sich nun die Frage, bei welchen Suchmaschinen Sie gefunden werden sollten. Und vor allem, wie.

Der Marktanteil von liegt derzeit Weltweit bei rund 75 Prozent. Das heißt, in den meisten Ländern ist man gut beraten, den Fokus auch auf Google zu legen, abgesehen von China und Russland. Hier wäre die bevorzugte Suchmaschine Entweder Bing, oder Yandex. Wie sieht es aber nun in Deutschland aus? Auch hier ist Google der Marktführer. Derzeit sind bei Google rund 46 Milliarden Seiten indexiert. Die dann bei einer Anfrage im Suchergebnis erscheinen können. Das ist eine ganz schöne Menge.

Wie können Sie bei der Suchmaschine gefunden werden? Das nennt man Suchmaschinenmarketing (SEM), was für Search Enigne Marketing steht. Grundsätzlich unterscheidet man hierbei zwischen der kostenlosen oder organischen Variante. Das bedeutet zum einen die Suchmaschinenoptimierung oder auch Search Engine Optimization (SEO) und zum anderen die bezahlte Anzeigenschaltung, das Search Engine Advertising (SEA).

Im Falle von Google heißt die Plattform zur Anzeigenplatzierung im Suchergebnis Google AdWords. Diese Platzierungen tauchen in der Google-Suche an erster Stelle auf und sind gekennzeichnet. Darunter sehen Sie die organischen Treffer. Je nach Suchanfrage, kann die Verteilung ganz unterschiedlich aussehen. Bei reinen Informationsanfragen gibt es eher wenige bezahlte Anzeigen.

Diese findet man meist in umkämpften Bereichen, zum Beispiel bei gezielten Produktanfragen, da hier der Kauf, und der dadurch generierte Umsatz im Vordergrund stehen. Das sind also Ihre beiden Möglichkeiten im Suchmaschinenmarketing. Natürlich lässt sich beides auch sehr gut kombinieren.

Search Engine Advertising

Mit Hilfe von Google AdWords schaffen Sie es, mit genügend Budget, sehr schnell im Suchergebnis für die von Ihnen vorgegebenen Begriffe zu erscheinen. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie noch nicht sehr bekannt sind, und in der organischen Suche eventuell noch nicht sehr weit vorne platziert sind.

Sie können mit Google AdWords aber nicht nur mit einer Textanzeige im Suchergebnis erscheinen. Grundsätzlich haben Sie die Auswahl zwischen dem Suchnetzwerk, und dem Displaynetzwerk. Wie der Name bereits vermuten lässt, findet man Ihre Suchnetzwerk-Anzeigen in der Google Suche. Es gibt neben den klassischen Textanzeigen noch weitere Formate, die sich gerade für lokale Unternehmen anbietet. Die Rede ist von einer Anzeigenplatzierung in Google Maps an. Zudem ist gerade für Shops die Anzeige von Google Shopping im Suchergebnis sehr spannend. Zudem gibt es noch die Möglichkeit auch im Google Playstore zu werben. Weitere Anzeigen können im Partnernetzwerk, also auf anderen Suchseiten von Drittanbietern geschaltet werden.

Es gibt verschiedenen Formate die genutzt werden können. In den meisten Fällen besteht die Anzeige aus einem Textausschnitt, welches ein Titel, also eine Überschrift, die Zielseite also eine URL und eine Anzeigentext enthält. Sie kann aber auch noch verschiedene Erweiterungen haben. Diese nennt man dann „Anzeigenerweiterungen“, wie z.B. die Anruf-Erweiterung. Dann wird ein Call-Button eingebunden, mit Hilfe dessen man Sie per Klick erreichen kann.

Zudem gibt es auch noch eine App-Erweiterung. Sie könnten also direkt in Ihrer Anzeige für Ihre App werben. Mit einem Klick kann dann auch direkt der Download über den jeweiligen Store gestartet werden.

Und dann gibt es für lokale Anzeigen auch noch die Standorterweiterung verwendet werden. Wird innerhalb von Google-Maps gesucht kann Ihre Anzeigen nach Ihren gewünschten Suchbegriffen oben erscheinen. Die Standorterweiterung kann mit einer Rezensions-Erweiterung eingebunden sein. Die Bewertung nutzen Sie dann als positives Signal für Ihr Angebot.

Das ist aber noch nicht alles. Es gibt dann auch noch eine Side-Link-Erweiterung. Die angegebenen Links, also SEO-Offpage-Optimierung, Gratis SEA-Check, Conversion-Optimierung und Website-Optimierung, das sind für diese Textanzeige die Side-Links. Möchten Sie in einer bestimmten Region gefunden werden, dann bietet sich die Anzeige in Google Maps an.

In den Rahmen des Suchmaschinenmarketings liegt unser Fokus natürlich auf dem Suchnetzwerk. Ich möchte Ihnen aber dennoch kurz die Displaynetzwerk-Anzeigen vorstellen. Diese können verschiedene Formate haben, wie z.B. die Werbung bei Youtube.

Da gibt es Anzeigen auf Publisherwebsites, in Form von Bildern oder auch Bannereinblendungen zum App-Download. Die Anzeigenformate sind also Image-Anzeigen. Dann gibt es Rich Media, wenn Sie darauf klicken werden noch mehr Inhalte anzeigen.

Schließlich gibt es noch die Videoanzeigen. Mit dem Google Displaynetzwerk haben Sie eine enorme Reichweite. Je nach Themenzugehörigkeit kann an verschiedenen Orten Ihre Anzeige ausgespielt werden. Die Formate, die innerhalb von Google-Seiten ausgespielt werden, haben natürlich auch eine sehr große Reichweite. Wie eben YouTube, Gmail oder im Playstore. Für den Anfang empfehle ich Ihnen aber erstmal das Google Suchnetzwerk.

Nutzen der Anzeigenschaltung

Es gibt sehr viele Möglichkeiten im Google Suchnetzwerk und auch im Displaynetzwerk Anzeigen zu schalten. Im Rahmen des Suchmaschinenmarketings steht das Suchnetzwerk im Vordergrund. Für Ihre grundsätzliche Überlegung, ob sich das bezahlte Anzeigenformat auch für Sie eignet, sollten ein paar Kriterien beachtet werden. Besonders von Vorteil sind die schnelle Einrichtung und Bearbeitung der Anzeigen.

Stellen Sie sich vor, Sie schalten eine Anzeige in einer Zeitschrift, also im Printformat. Wenn Sie hier Fehler einschleicht wird dieser irreversibel publiziert. Ganz anders sieht das bei einer Anzeige aus die Online geschaltet wird.

Sie können die Anzeige direkt selbst einrichten und jederzeit ändern, pausieren oder deaktivieren. Zudem können Sie sich Ihre Zielgruppe aussuchen und diese dann gezielt ansprechen. Gerade bei der Anzeige im Suchnetzwerk ist es von enormem Vorteil, dass Sie die Person genau dann erreichen, wenn diese bereits ein bestimmtes Bedürfnis hat. Bei vielen anderen Werbeformaten haben Sie ein Streuverlust und verschwenden viel zu sehr von den Marketingbudget, aber nicht im Suchnetzwerk.

Sie haben die Möglichkeit, des V-Targetings. Was heißt das? Das heißt, Sie können Personen gezielt ansprechen, die sich schon einmal für Sie interessiert haben. Dazu gehören Personen die bereits auf Ihrer Website waren und können diese gezielt mit einer Werbeanzeige erreichen. Wenn Sie von einem V-Targeting Gebrauch machen, dann nutzen sie dies immer in Kombination mit einem Frequency Capping. Das heißt, dass Sie bestimmten können wie oft Ihre Anzeige für einen bestimmten User ausgespielt werden soll. Somit überfluten Sie Ihre Zielgruppe nicht und können zudem Ihre Kosten besser kalkulieren.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie die Anzeigen auswerten können und anhand dessen, die Möglichkeit zur Optimierung Ihrer Kampagnen haben. Sie können verschiedene Formate austesten, um für sich zu entscheiden, welche Anzeige für Sie den größten Mehrwert bietet. Da Sie selbst die Anzeigen gestalten und den Text formulieren, sind Sie in der Gestaltung völlig flexibel. Sie können also so kreativ sein, wie Sie möchten.

Search Engine Optimization

Die Suchmaschinenoptimierung wird oftmals unterschätzt. Das ist allerdings ein Fehler. Gerade wenn Sie auf Google angewiesen sind, die als erste Anlaufstelle für Suchen dient. Um Ihr Rankingpotential voll ausschöpfen zu können, sollten Sie wissen, welche Möglichkeiten Sie haben, um bei Google gefunden zu werden. Lange Zeit bestand das Suchergebnis aus reinen Textanzeigen. Das ist mittlerweile nicht mehr so. Ähnlich wie bei Google AdWords, gibt es auch hier verschiedene Formate und Erweiterungen.

Allerdings liegt es bei den organischen Treffern ganz in Googles Ermessen, wie die Ergebnisse dargestellt werden. Sie können das jeweilige Format nur indirekt beeinflussen. Es gibt verschiedene Suchergebnis-Typen und verschiedene Maßnahmen mit denen Sie ihre eigene Auffindbarkeit bei Google positiv beeinflussen können.

Hier zunächst eine Übersicht, zu den verschiedenen Einblendungen im Suchergebnis. Die Sitelinks erweitern ein Suchergebnis im Textformat. Mit der Integration der Search Box kann die Suche in Bezug auf eine bestimmte Domain noch einmal verfeinert werden. Die Answer Box erscheint häufig, wenn eine konkrete Frage gestellt wird.

Der Knowledge Graph blendet zusätzliche Informationen von verschiedenen Quellen prominent im Suchergebnis mit ein. Im Gegenzug dazu gibt es auch noch die lokalen Treffer im Suchergebnis. Die spielt Google automatisch aus, wenn zu Ihrer Anfrage ein Ortsbezug vermutet wird.

Mittlerweile gibt es auch Bilder, Videos und News in der Suche. Zudem gibt es auch noch die Apps, die man direkt mit Klick auf das Suchergebnis installieren kann. Eine Sitelinks Searchbox taucht in den meisten Fällen auf, wenn man nach einer bestimmten Marke sucht. Die sechs weiteren Verlinkungen werden von Google selbst zusammengestellt. Sie haben hier nur indirekt Einfluss, indem Sie Ihre Website gut strukturieren und die wichtigen Bereiche intern verlinken. Die Searchbox, dient dazu innerhalb der Textergebnis auch noch einen weiteren Begriff einzugeben. Dies bezieht sich speziell auf das Suchergebnis selbst.

Bei der Answer Box verwendet Google ganz verschiedene Quellen. Diese Box taucht häufig auf, wenn Sie ganze Fragen stellen oder nach einer Definition suchen. Ähnlich verhält es sich beim Knowledge Graph. An dieser Stelle verwendet Google verschiedene Quellen, um das Suchergebnis anzureichern. Welche Quellen von Google verwendet werden, ist nicht öffentlich bekannt, aber Sie bekommen ein Gefühl dafür, wenn Sie sich einfach einmal verschiedene Suchergebnisse anschauen.

Es ist möglich bei Google noch vor den Textanzeigen durch Bilder eingeblendet zu werden. Das heißt, selbst wenn Sie hier mit einem Beitrag nicht weit oben ranken, besteht dennoch die Möglichkeit, über eingebundene Bilder von Ihnen Besucher zu generieren. Das Gleiche gilt auch für Videos. Für Neuigkeiten gibt es Google News. Suchen Sie nach Themen, zu denen es etwas Aktuelles zu berichten gibt, dann werden bei Google auch direkt die News eingeblendet.

Was sind nun also die Einfluss-Faktoren, damit Sie in den verschiedenen Suchergebnissen erscheinen können? Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Denn Google nutzt hier über 200 Faktoren, die mit in das Ranking einfließen. Diese sind natürlich nicht öffentlich bekannt. Sonst könnte man ja versuchen die Suchergebnisse zu manipulieren, aber man kann trotzdem einschätzen, was sich positiv auswirkt. Es gibt folgende Einflussfaktoren:

Wenn Sie nach Informationen oder Produkten suchen, tun Sie das bestimmt mit Hilfe einer Suchmaschine. Mittlerweile verzeichnet Google rund 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag. Aus diesem Grund sollten Sie sich nun die Frage, bei welchen Suchmaschinen Sie gefunden werden sollten. Und vor allem, wie.

Das sind natürlich nicht alle, aber zumindest ein paar grundlegende, die für Sie wichtig sind. Zunächst einmal spielt es eine Rolle, wer die Inhalte publiziert. Google bewertet inwiefern eine Quelle vertrauenswürdig ist und stuft diese zur jeweiligen Suche ein. Die Autorität ist im Google-Ranking ein großer Vorteil. Ein weiterer und wichtiger Faktor ist die technische Umsetzung. Die Suchmaschine muss Ihre Website verstehen und durchsuchen (crawlen), damit sie in den Index aufgenommen wird. Nur dann kann die jeweilige Seite bei einer Suchanfrage von Google in der Ergebnisliste vorkommen. Daher sind eine saubere Programmierung und eine hohe Ladegeschwindigkeit von großer Bedeutung. Zudem muss die Website auch für Besucher unkompliziert zu bedienen sein.

Ganz wichtig ist natürlich auch der Inhalt, also der Content Ihrer Website. Er muss für Ihre Besucher relevant und gut aufbereitet sein. Die Einbindung von Multimedialen Inhalten kann von Google möglicherweise belohnt werden. Wie im echten Leben sind auch Empfehlungen für Ihre Website wichtig. Damit sind Backlinks von vertrauenswürdigen Quellen gemeint. Zudem können auch Social-Signals einen indirekten Einfluss haben. Das ist in erster Linie kein Rankingfaktor, aber die zusätzlich generierte Aufmerksamkeit kann Google als positiv beurteilen.

Da mittlerweile die Suchergebnisse auf den Suchenden abgestimmt werden, hat auch die örtliche Nähe einen Einfluss. Denn Google schlägt bei einer Suche in erster Linie die nächste Anlaufstelle vor. Daher sind sogenannte Usersignals auch von großer Bedeutung. Das heißt, dass Google die Verweildauer eines Users auf der jeweiligen Website misst, um die Relevanz zu bewerten und dies in dem Algorithmus zu einem späteren Zeitpunkt hineinfließen lässt. Dies kann Ihr Ranking auch positiv beeinflussen. Solange Sie Ihre Website im besten Sinne Ihrer Zielgruppe optimieren, erhalten Sie ein gutes Ranking in der Google Suche, da für Google der User im Fokus steht.

Der größte Einflussfaktor ist daher die Relevanz. Diese können Sie innerhalb zweier Bereiche optimieren. Zum einen die Onpage-Optimierung, also alle Maßnahmen, die Sie direkt auf der Website beeinflussen können. Das sind die technische Umsetzung und Ihre Inhalte. Zum anderen die Offpage-Optimierung. Das sind dann Empfehlungen in Form von externen Verlinkungen und eben indirekt auch Social-Signals.

Onpage-Optimierung

Die Suchmaschinenoptimierung ist ein sehr komplexes Thema, und umfasst sehr viele verschiedene Bereiche. Ohne eine saubere technische Umsetzung können auch die besten Inhalte nicht gefunden werden. Um überhaupt in den Suchergebnissen aufzutauchen, muss diese erst einmal gecrawlt und im Google Index hinterlegt werden. Der Google Index ist die Datenquelle, aus der später die Ergebnisse angezeigt werden.

Für das Crawling schickt Google sogenannte Crawler oder Suchmaschinenbots zu einer Webseite. Diese müssen dann Ihre Inhalte auslesen und verstehen können. Nur dann werden sie auch im Index hinterlegt, somit kann dann eine Website in der organischen Suche erscheinen.

Ein ganz wichtiger Punkt für die Crawler und Ihre Besucher, ist die schnelle Ladezeiten. Das hilft dem Crawler Ihre Seiten schneller zu crawlen und trägt somit zur Benutzerfreundlichkeit bei. Somit wird der Rankingfaktor positiv beeinflusst. Nicht nur die schnelle Ladezeit, sondern die Mobilfreundlichkeit Ihrer Website trägt zu einer hohen Benutzerfreundlichkeit bei.

Inhaltlich kann auch noch einiges geschehen. Jede Ihrer Seiten sollte über einen Pagetitle und über eine Metadescription verfügen. Beides wird von den Besuchern Ihrer Website eigentlich nicht gesehen. Aber sie sind Ihr Vorschausnippet im Suchergebnis. Der Pagetitle und die Metadescription werden im Quellcode hinterlegt. In Abhängigkeit von Ihrem System, gibt es dafür die passenden Einstellungen.

Auf den einzelnen Seiten selbst braucht es zudem eine Überschrift oder eine Überschrift mit mehrere Zwischenüberschriften. Wichtig ist, dass die Hierarchie der Überschriften stimmen. Die erste Überschrift ist die Hauptüberschrift und ist gefolgt von untergeordneten Überschriften. Die HTML-Auszeichnung im Quellcode wäre hierfür H1 (gefolgt von H2 bis H6 – mehrfach Nennung möglich) und davon sollte es in den meisten Fällen auch nur eine geben.

Achten Sie bei der Gestaltung Ihrer Texte auf die Überschaubarkeit und setzten Sie auf kurze Textblöcke, Aufzählungen und Hervorhebungen. Zudem können Sie Ihre Inhalte durch Multimedia-Elemente ergänzen. Google möchte dem Suchenden die relevantesten Ergebnisse liefern und da kann es schon mal sein, dass ein Video oder ergänzende Bilder als relevant gewichtet werden. Wenn sich die Besucher auf Ihrer Seite dann das Video anschauen, kann das zudem die Verweildauer erhöhen. Zusätzlich können Sie mit internen Verlinkungen einzelne Bereiche Ihrer Website stärken. Sie geben damit quasi das Gewicht, dass Sie von externen Verlinkungen erhalten an die einzelnen Unterseiten Ihrer Website weiter. Damit erleichtern Sie damit Ihren Besuchern auch die Navigation.

Ein wichtiger Punkt aber kein Rankingfaktor ist das Keyword in der Metadescription zu erwähnen. Es bietet den Suchenden die nötige Stütze und bewegt Sie dazu auf Ihr Ergebnis zu klicken. Weil eben dort, der gesuchte Begriff vorhanden ist.

Nun kennen Sie zumindest die Grundlagen der Onpage-Optimierung. Sie wissen, dass die technische Umsetzung die Grundlage ist, aber es kommt trotzdem auf die inhaltliche Strukturierung und die Verwendung der richtigen Begriffe an.

Offpage-Optimierung

Neben der Onpage Optimierung gibt es auch noch die OffPage Optimierung. Die relevanten Faktoren sind kaum zu beeinflussen. Um beurteilen zu können, wie relevant oder beliebt Ihre Website im Internet ist, wertet Google Backlinks als Empfehlung aus. Aber auch hier gilt: Qualität vor Quantität. Google bewertet bei der Verlinkung nicht nur, wer Sie verlinkt, sondern auch, von welchen Quellen diese Seiten Verlinkungen erhalten. Zudem wird wiederum beurteilt: Sind das gute Quellen? Sind das autoritäre Websites? Wie sehr sollten diese Empfehlungen ins Gewicht fallen? Teilweise wird heute immer noch minderwertige Links von Website-Betreibern gekauft oder getauscht, um das Ranking positiv zu beeinflussen. Aber mittlerweile hat Google seinen Algorithmus angepasst, um solche Aktionen recht schnell abzustrafen. Das heißt, Sie könnten trotz dieser Verweise und Empfehlungen an Rankings und damit an Sichtbarkeit verlieren. Jetzt stellt sich uns natürlich die Frage: Nach welchen

Kriterien können Sie Ihre Links beurteilen? Zum einen ist das die Autorität der linkgebenden Seite und dann natürlich die thematische Relevanz. Hierbei wird bewertet ob die Backlinks zur jeweiligen Website stimmig sind und somit einen Mehrwert bieten. Wichtig ist auch der Linktext. Ist dieser sorgfältig mit einem Keyword oder aussagekräftigen Schlagwörtern versehen, bietet dies einen Mehrwert für die Zielseite. Es sollte also eine gesunde Mischung vorliegen. Auch die Linkposition kann in die Bewertung mit einfließen. Wenn Sie auf einer Seite weit oben verlinkt sind, hat das mehr Gewicht, als wenn man Sie ganz unten irgendwo versteckt hat. Also gerade, wenn eine Website sämtliche Links am Seitenende oder im Footer hat, dann ist hier natürlich die Gewichtung weniger groß. Und dann fließt auch noch die Link-Nachbarschaft mit in die Beurteilung ein.

Das Gleiche gilt für die Anzahl der Verlinkungen. Wenn die Verlinkung zu Ihnen in einer reinen Linkliste vorkommt, dann sinkt die Qualität der Website und weckt einen unseriösen Eindruck. Die Links sollten also in die Texte eingebettet werden, dann kann man davon ausgehen, dass es eine tatsächliche Empfehlung ist. Die Gesamtheit Ihres Backlink-Profils hat auch einen Einfluss, ob Sie regelmäßig neue Empfehlungen, also Links erhalten, oder ob das auf einmal geschieht. Das könnte beispielsweise ein Hinweis darauf sein, dass Sie gerade Links eingekauft haben. Möglicherweise haben Sie aber auch nur gerade einen sehr guten Blogbeitrag veröffentlicht. Insgesamt sollten Sie aber schauen, dass Sie die Anzahl Ihrer Verlinkungen kontinuierlich erhöhen.

Interessant zu wissen ist natürlich woher die Verlinkungen kommen. Hierfür gibt es sehr viele Tools. Eines von diesen Tools ist das Backlink-Tool und sogar kostenlos. Dort können Sie Ihre Domain analysieren lassen. Aus den Ergebnissen ist zu lesen, wie viele Backlinks Sie haben und von wie viele Domains Sie diese erhalten haben. Natürlich bietet die Analyse noch viele weitere relevante Informationen.